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Rundungen nähen: gleichmäßige Naht oder Wellen am Saum

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작성자 Florene
댓글 0건 조회 5회 작성일 26-09-13 03:19

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Das Verbinden geschieht rechts auf rechts. Zwei Streifen werden im rechten Winkel übereinandergelegt, sodass die Kanten eine kleine Ecke bilden. Diese Naht wird mit einer schmalen Stichlänge von etwa 1,5 Millimetern genäht, anschließend auseinandergebügelt und die überstehenden Ecken knapp abgeschnitten. Der Trick: Die Naht verläuft schräg zum Streifen, dadurch bleibt die Dehnbarkeit erhalten. Wer die Streifen gerade aneinanderstückelt, erzeugt harte, unelastische Stellen, die später beim Annähen stören.

Nach dem Einnähen wird die Naht gebügelt, aber nicht über die Zähnchen, sondern nur über das Band. Hitze kann die Spirale verformen. Ein weiterer Fehler ist, die Nahtzugaben nach dem Einnähen abzuschneiden, bevor der Sitz geprüft wurde. Erst wenden, schließen und prüfen, ob der Verschluss flach liegt und nicht wellt. Erst dann werden überstehende Stoffkanten gekürzt.

Zuerst die Nadel in die höchste Position drehen und den Nähfuß anheben. Nur so öffnet sich die Fadenspannung, und der Faden kann zwischen die Scheiben gleiten. Den Faden von der Spule oben abnehmen, durch die Führung ziehen und anschließend die Fadenführung am Gehäuse in der vorgegebenen Richtung durchlaufen. Entscheidend ist die letzte Schlaufe am Fadenhebel: Wer sie auslässt, bekommt gar keine Naht, sondern nur einen lockeren Faden auf der Unterseite. Danach den Faden von vorn durch das Nadelöhr fädeln und etwa zehn Zentimeter nach hinten unter den Nähfuß legen.

Die Spule sitzt oft verkehrt Der Unterfaden wird auf eine Spule gewickelt, die exakt zur Maschine passt. Läuft die Spule in der Spulenkapsel falsch herum, verheddert sich der Faden im Greifer. Die Kapsel so einsetzen, dass der Faden beim Herausziehen durch den Schlitz läuft und leicht gebremst wird. Ein kurzer Zug am Faden zeigt, ob die Richtung stimmt: Er muss sich gleichmäßig abziehen lassen, ohne zu klemmen oder durchzurutschen. Bei manchen Modellen lässt sich die Spulenspannung mit einer kleinen Schraube justieren, aber Vorsicht: energiesparendes Wohnen eine Vierteldrehung reicht meist schon.

Nach dem Nähen wird jede Serviette nochmals gebügelt, diesmal mit Dampf und leichtem Druck. Erst dadurch legt sich der Saum flach und die Kante wirkt wie gearbeitet. Wer die Servietten wäscht, bevor sie verschenkt oder benutzt werden, sollte den Saum vorher fixieren, damit sich nichts aufrollt. In Serie bedeutet das: alle Servietten einer Charge gleich behandeln, gleiche Nahtzugabe, gleiche Bügeltemperatur, gleicher Faden. Nur so bleibt die Kante über die gesamte Auflage hinweg identisch – und das ist der eigentliche Qualitätsbeweis.

Für saubere Ergebnisse den Nähfußdruck und die Stichlänge prüfen. Ein zu langer Geradstich lässt den Saum wellen, ein zu kurzer Stich perforiert den Stoff. Bei leichten Stoffen eine feine Nadel verwenden, bei schweren Stoffen eine stärkere Nadel und gegebenenfalls den Transporteur anpassen. Nach dem Nähen den Saum nochmals bügeln, damit sich die Naht flach in den Stoff einlegt. Wer diese Reihenfolge einhält, erhält eine Kante, die auch nach vielen Wäschen flach bleibt und innen keine offenen Fäden zeigt.

Zuerst die Nahtzugabe. Bei starken Krümmungen, etwa an Armloch, Halsausschnitt oder RockSaum, muss die Zugabe vor dem Nähen reduziert werden. Eine Zugabe von einem Zentimeter lässt sich an einer engen Rundung nicht sauber umlegen. Schneide sie auf etwa fünf bis sieben Millimeter zurück und kerbe die Innenkurve in Abständen von eineinhalb bis zwei Zentimetern ein – senkrecht, nur bis kurz vor die Nahtlinie, niemals in die Naht selbst. Bei Außenkurven, etwa an einem runden Taschenbeutel, wird stattdessen Stoff weggenommen, damit sich der Rand beim Wenden nicht staucht.

Vor der ersten Naht beide Fäden nach hinten unter den Nähfuß legen und zwei bis drei Stiche auf einem Stoffrest nähen. Dieser Test zeigt sofort, ob die Fadenspannung stimmt. Bildet sich auf der Unterseite eine Schlinge, ist der Oberfaden zu locker oder der Unterfaden zu straff. Liegt der Faden oben als Wulst, Resurs.Mruo.ru ist es umgekehrt. Dann die obere Spannung in kleinen Schritten nachstellen und erneut testen. Nie an beiden Fäden gleichzeitig drehen, sonst verliert man die Kontrolle über die Einstellung.

Der Reißverschlussfuß in der Praxis Der Fuß wird mit der linken Rille über die Zähnchen gesetzt, die Nadel steht in der rechten Position. Bei den meisten Maschinen bedeutet das: Nadelposition rechts, Stichlänge 2,5 bis 3 Millimeter. Der Stoff wird nicht gezogen, sondern nur leicht geführt. Ein typischer Anfängerfehler ist, den Fuß mit Gewalt über die Zähnchen zu drücken. Das verbiegt die Spirale und der Verschluss klemmt später. Besser ist es, den Fuß leicht anzuheben, die Zähnchen in die Rille gleiten zu lassen und erst dann zu senken.

Vor dem Nähen wird der Reißverschluss geöffnet und die Stoffkanten werden rechts auf rechts aufeinandergelegt. Die Nahtzugabe wird auf die spätere Verschlussseite gebügelt, nicht flach, sondern als schmale Kante. Ein häufiger Fehler ist, den Reißverschluss erst nach dem Zusammennähen der Seitennähte einzulegen. Besser ist es, die Naht vorher bis zur Markierung zu schließen, die Nahtzugaben auseinanderzubügeln und den Reißverschluss von der offenen Seite her anzuheften. So liegen die Bänder flach und die Zähnchen bleiben sichtbar.

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