4 Regeln für den Rückschnitt von Stauden nach der Blüte
페이지 정보

본문
Auch der Zustand des Holzes entscheidet. Hohle Stämme, Fäulnis im Wurzelbereich, Risse in der Rinde oder ein schief gewachsener Stamm machen die Fallrichtung unberechenbar. Ein Fachmann prüft mit Klangprobe, Zuwachsbohrer oder Sichtkontrolle, ob der Baum überhaupt noch standsicher ist. Ist die Standsicherheit bereits beeinträchtigt, darf niemand ohne Absicherung und ohne zweite Person am Boden arbeiten.
Nach dem Austrieb zeigt sich, ob die Dosierung gestimmt hat. Zählt man Mitte Mai die Triebe mit Blütenständen, sieht man sofort, ob zu viele oder zu wenige Augen angesprochen haben. Bei zu vielen Trauben entfernt man früh einzelne Gescheine, bei zu wenigen lässt man alles stehen. Diese Kontrolle ersetzt keine Planung, korrigiert aber Fehler, die man beim Schnitt gemacht hat. Wer jedes Jahr auf diese Weise nachjustiert, findet für seinen Standort und seine Sorte die passende Augenzahl.
Bei immergrünen Gräsern wie Carex oder Festuca ist ein starker Rückschnitt nicht nötig. Sie werden nur ausgeputzt, indem man braune Halme einzeln herauszieht oder vorsichtig abschneidet. Ein radikaler Schnitt ins Herz schadet ihnen dauerhaft. Wer unsicher ist, ob ein Gras wintergrün oder sommergrün ist, wartet den Austrieb ab: Sommergrüne Gräser treiben erst spät und kräftig aus, wintergrüne zeigen schon im Vorfrühling frisches Grün an den Spitzen.
Wer die Regeln befolgt, hat im nächsten Jahr kräftige Pflanzen und eine längere Blütezeit. Ein Blick auf die Art und den Zeitpunkt der Blüte verhindert die meisten Fehler. Bei Unsicherheit gilt: lieber stehen lassen als falsch schneiden.
Die Verteilung ist wichtiger als die reine Summe. Zwei Ruten mit je fünf Augen treiben gleichmäßiger aus als eine Rute mit zehn Augen, weil die apikale Dominanz – der stärkere Austrieb an der Rutenspitze – sonst die unteren Augen unterdrückt. Besonders bei Sorten mit aufrechter Wuchsform und bei jungen Reben sollte man die Augen lieber auf zwei Ruten verteilen. Bei schwacher Wüchsigkeit oder in kühlen Lagen ist eine kürzere Rute mit weniger Augen sinnvoll, damit die verbleibenden Triebe ausreifen.
Vor dem Häckseln muss das Material sortiert werden. Blätter, dünne Zweige und frischer Grünschnitt eignen sich direkt. Dickere Äste über drei Zentimeter Durchmesser sollten vorgebrochen oder separat verarbeitet werden, sonst blockiert der Einzug. Steine, Draht und Plastikreste gehören nicht in den Trichter. Ein häufiger Fehler ist das Häckseln von nassem oder verklebtem Material: Die Messer setzen sich zu, das Ergebnis wird matschig und schimmelt später im Beet. Wer bei feuchtem Wetter arbeitet, mischt trockenes Material unter oder lässt den Grünschnitt vorher einen Tag antrocknen.
Wer regelmäßig häckselt und mulcht, stellt nach ein bis zwei Jahren fest, dass der Boden lockerer wird, Wohnungstipps Regenwürmer zunehmen und weniger gegossen werden muss. Das funktioniert aber nur, wenn die Schicht dünn bleibt, das Material nicht verklebt und Stickstoff nicht fehlt. Wer diese drei Punkte beachtet, macht aus einem Haufen Äste eine dauerhafte Bodenpflege, die sich selbst trägt.
Frühjahrsblüher wie Lungenkraut, Bergenien oder Kaukasus-Vergissmeinnicht werden nach der Blüte nur leicht eingekürzt. Das Laub bleibt bis zum Herbst stehen, damit die Pflanze Kraft für das nächste Jahr sammelt. Erst wenn die Blätter gelb werden, kann zurückgeschnitten werden. Wer gleich nach der Blüte radikal abschneidet, nimmt der Staude die Möglichkeit zur Nährstoffaufnahme und schwächt sie dauerhaft.
Kompostiertes Häckselgut ist wertvoller als frisches. Wer die Möglichkeit hat, setzt das Material in einer Miete an und wartet sechs bis zwölf Monate. In dieser Zeit entsteht humusreiche Erde, die sich ideal für die Bodenverbesserung eignet. Frisches Material eignet sich dagegen gut für Wege, unter Hecken oder als Abdeckung im Winter. Ein weiterer typischer Fehler ist das Häckseln von krankem Holz. Triebe mit Pilzbefall oder Schädlingen gehören nicht auf den Kompost oder ins Beet, weil sich die Erreger weiter ausbreiten. Solches Material wird separat entsorgt oder verbrannt, sofern die örtlichen Regeln das erlauben.
Ein häufiger Fehler ist der Schnitt in den verholzten unteren Teil der Pflanze. Bleibt nur trockenes Holz stehen, treibt die Staude im Frühjahr schlecht aus. Besser ist es, einen kleinen Rest der krautigen Triebe mit ein oder zwei Blattpaaren zu lassen. Wer unsicher ist, wartet auf den ersten Nachtfrost, dann ziehen die Nährstoffe in die Wurzeln und der Schnitt schadet nicht.
Beim Rückschnitt im Garten fallen jedes Jahr große Mengen Astmaterial an. Viele bringen das Holz zum Wertstoffhof oder verbrennen es. Wer einen Häcksler besitzt oder ausleiht, kann daraus direkt Bodenpflege machen. Der entscheidende Punkt ist die richtige Aufbereitung: frisches, weiches Holz verrottet schnell, hartes, trockenes Holz braucht länger und sollte feiner zerkleinert werden. Als Faustregel gilt, dass Häckselgut eine Korngröße von ein bis drei Zentimetern haben sollte, damit es sich im Beet gleichmäßig verteilen lässt und nicht zu einer undurchlässigen Schicht verfilzt.
Should you loved this informative article and you wish to receive details concerning Neubert-Grosse.de kindly visit the web site.
- 이전글Kávová sedlina v květináči: co se stane, když ji zapravíte 26.09.13
- 다음글Co zrobić, żeby otwarty salon z kuchnią nie zamienił się w huk i bałagan? 26.09.13
댓글목록
등록된 댓글이 없습니다.
