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Wenn der Obstbaum zu dicht wächst, hilft nur der Schnitt

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작성자 Cathryn Bodnar
댓글 0건 조회 20회 작성일 26-09-13 04:40

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Der wichtigste Effekt eines Schnitts ist der Lichteinfall. Ziel ist eine Krone, durch die man von der Seite bis zum Stamm sehen kann. Bei einem dichten Apfelbaum reicht es oft, zunächst die steil nach oben wachsenden Triebe – die sogenannten Wasserreiser – direkt am Stamm oder an der Astbasis zu entfernen. Diese Triebe tragen kaum Früchte, kosten den Baum aber viel Kraft. Danach werden sich kreuzende Äste herausgenommen, damit sich Rinde und Holz nicht gegenseitig abschürfen.

Verblühte Rosen auszupfen oder abschneiden ist keine Formsache, sondern ein Eingriff in den Hormonhaushalt der Pflanze. Wer die Schere falsch ansetzt, entfernt nicht nur die welken Blütenblätter, sondern auch schlafende Augen, aus denen der nächste Austrieb kommt. Das Ergebnis: eine Rose, die wochenlang pausiert, während daneben ein Exemplar mit korrektem Schnitt bereits die zweite Blüte vorbereitet. Entscheidend ist deshalb nicht, ob geschnitten wird, sondern wo genau die Klinge sitzt.

Arbeiten Sie immer von unten nach oben und von der Mitte nach außen. Die Hecke sollte oben schmaler sein als unten, damit Licht bis zum Boden gelangt. Ein häufiger Fehler ist der senkrechte Schnitt, bei dem die Unterseite beschattet wird und verkahlt. Ein weiterer Fehler: zu tiefes Einkürzen der Seitenzweige, weil die Schere versehentlich in den braunen Bereich gerät. Kontrollieren Sie nach jedem Zug, ob die Schnittfläche noch von grünen Nadeln umgeben ist.

Für die Praxis gilt eine einfache Faustregel: Pro Auge rechnet man mit etwa 150 bis 250 Gramm Trauben, abhängig von Sorte, Boden und Witterung. Wer also eine bestimmte Menge pro Stock anstrebt, teilt diese Menge durch den mittleren Ertrag pro Auge und erhält die nötige Augenzahl. Ein Beispiel: Bei erwarteten 200 Gramm pro Auge und einem Ziel von zwei Kilogramm pro Stock bleiben zehn Augen stehen. Diese zehn Augen verteilt man auf ein oder zwei Ruten – je nach Erziehungssystem und Sortengewohnheit.

Luft und Licht: Warum das Innere der Krone zählt Ein Baum, in dem die Luft steht, trocknet nach Regen nur langsam ab. Genau das begünstigt Pilzkrankheiten wie Schorf oder Monilia. Ein locker aufgebauter Baum trocknet schneller, und die Blätter bleiben länger gesund. Deshalb sollte man beim Schneiden nicht nur nach außen schauen, sondern auch das Innere im Blick behalten. Ein häufiger Fehler ist, nur die Spitzen zu kürzen. Das fördert neues, dichtes Wachstum an den Astenden und bringt die Krone erst recht aus dem Gleichgewicht.

Ein weiterer Fehler ist der zu starke Schnitt in einem Jahr. Wer mehr als ein Viertel der Krone auf einmal entfernt, provoziert heftigen Neuaustrieb. Besser ist es, über zwei bis drei Jahre hinweg umzubauen. Der richtige Zeitpunkt für den Hauptschnitt ist der späte Winter, etwa von Ende Januar bis Anfang März, solange es nicht friert. Dann ist der Baum in der Ruhephase, If you loved this information and you would certainly such as to get even more info relating to https://verbina-Glucharkina.Ru kindly browse through the web-site. und die Schnittwunden verheilen bis zum Austrieb. Bei stark blutenden Bäumen wie Walnuss oder Birke schneidet man besser im Sommer.

Ein Obstbaum, der jahrelang ungeschnitten bleibt, verliert von innen nach außen. Die Krone wird dichter, Beleuchtung im wohnzimmer die Früchte wandern in den äußeren Rand, und die unteren Äste sterben ab. Der Grund ist einfach: Ohne Licht und Luft im Inneren der Krone können sich keine kräftigen Blütenknospen bilden. Wer regelmäßig schneidet, hält den Baum gesund und die Ernte zuverlässig.

Wichtig ist, Wasserschosser nicht mit normalen Fruchttrieben zu verwechseln. Ein Wasserschosser wächst steil nach oben, hat große Blätter und bildet kaum Blütenknospen. Fruchttriebe wachsen flacher oder hängen leicht, haben kleinere Blätter und tragen Knospen. Wer beim Schnitt die falschen Triebe entfernt, nimmt dem Baum die Ernte des nächsten Jahres. Deshalb vor dem Schnitt die Triebe genau ansehen und den Unterschied zwischen steilem Wachstum und flacher Fruchtbildung prüfen.

Ein häufiger Fehler ist der Schnitt ins alte Holz hinein, weil man glaubt, radikal verjüngen zu müssen. Johannisbeeren treiben zwar wieder aus, aber ein zu starker Rückschnitt kostet ein oder zwei Erntejahre. Ein weiterer Fehler: nur die Spitzen zu kürzen. Das fördert viele kurze Verzweigungen, die kaum Früchte tragen. Kürze junge Triebe nur, wenn sie zu lang und instabil sind, und entferne stattdessen lieber ganze alte Ruten am Boden. Auch wer den Strauch gar nicht schneidet, verliert nach einigen Jahren den Ertrag, weil die alten Ruten überhandnehmen.

Wer schneidet, braucht scharfes Werkzeug und saubere Schnitte. Eine scharfe Schere oder Säge hinterlässt glatte Wunden, die schneller überwallen. Quetschungen und ausgefranste Ränder sind Eintrittspforten für Pilze. Große Schnittflächen über drei Zentimeter können mit einem Wundverschlussmittel behandelt werden, kleine Wunden heilen von selbst. Wichtig ist, den Schnitt direkt am Astkragen zu setzen, ohne einen Stummel stehen zu lassen. Ein Stummel stirbt ab und bietet Schädlingen Unterschlupf.

600Nach dem Schnitt bleibt der Boden unter dem Strauch frei von Schnittgut. Entsorge befallenes Holz nicht im Kompost, sondern im Restmüll oder über die Grünabfuhr. Eine Mulchschicht aus reifem Kompost hält die Feuchtigkeit und versorgt die Pflanze mit Nährstoffen, ohne dass gedüngt werden muss. Wer diese vier Regeln beachtet – alte Ruten bodennah entfernen, gesunde Jungtriebe stehen lassen, zu dichte Triebe ausdünnen und den richtigen Zeitpunkt wählen –, hat über Jahre einen gesunden Strauch mit vollen Dolden.

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