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Warum schneidet die Handschere den Kirschlorbeer sauberer als ein Mess…

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작성자 Hans
댓글 0건 조회 16회 작성일 26-09-13 04:35

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Ein häufiger Fehler ist der glatte Schnitt bündig mit dem Stamm, oft „auf Zapfen" oder „auf Astring" genannt, aber falsch ausgeführt. Dabei wird die Wulst komplett entfernt. Der Baum kann die Wunde nicht mehr mit eigener Abschottung versorgen, und der Pilz gelangt über Jahre in das Kernholz. Ein zweiter Fehler ist der zu weit außen gelassene Stummel, der wie ein kleiner Stummelzapfen abstirbt und dann eine Höhle bildet. Dritter Fehler: Schnitt im falschen Winkel. Die Säge muss parallel zur Wulst geführt werden, nicht senkrecht zum Ast. Ein schräger Schnitt vergrößert die Fläche und heilt langsamer.

Beim Formschnitt gilt: nicht in einem Zug durchraten. Wer zu tief ansetzt, entfernt mehr Blattmasse als nötig, und der Kirschlorbeer treibt an unerwünschten Stellen neu aus. Besser ist es, den Strauch von unten nach oben zu bearbeiten, zuerst die schwachen und überkreuzten Triebe, dann die Außenkontur. Lange Äste werden in zwei Schritten gekürzt: erst ein Stück über der endgültigen Stelle, dann der Feinschnitt. So knickt der Ast nicht ab und die Rinde reißt nicht ein.

If you treasured this article therefore you would like to receive more info with regards to Energiesparendes Wohnen kindly visit our internet site. Ein häufiger Fehler ist der Schnitt zu spät im Jahr. Wer im Juni oder Juli zur Schere greift, weil der Strauch zu groß geworden ist, schneidet die Blütenknospen für den nächsten Frühling weg. Ein weiterer Fehler ist der Verzicht auf einen Verjüngungsschnitt über Jahre. Die Forsythie wächst dann nur noch oben, während die Basis kahl bleibt. Auch das Entfernen aller alten Triebe auf einmal ist problematisch: Wohnkomfort Verbessern Die Pflanze treibt zwar wieder aus, blüht aber im folgenden Jahr kaum. Besser ist es, über zwei bis drei Jahre verteilt jeweils ein Drittel der alten Triebe zu entfernen.

Wer den Ernteschnitt dennoch wagt, sollte den Baum in den folgenden Wochen beobachten. Austretender Gummifluss an den Schnittstellen ist ein Warnsignal. Dann hilft nur noch, die betroffenen Stellen nachzuschneiden und erneut zu versiegeln. Besser ist es, den Schnitt von vornherein auf das Nötigste zu beschränken und den Hauptschnitt im Spätwinter zu erledigen. Kirschen danken diese Geduld mit gleichmäßigem Ertrag und gesundem Holz – ohne Wartezeit, die keiner verzeiht.

Wer das Messer trotzdem nutzen will, sollte es nur für dünne, krautige Triebe verwenden. Für verholzte Zweige ist es das falsche Werkzeug. Die Handschere bleibt die bessere Wahl, weil sie sauber trennt, die Wunde klein hält und dem Strauch die Heilung erleichtert. Ein scharfes Werkzeug ersetzt dabei keine Technik: Der richtige Winkel, der richtige Abstand zur Knospe und der passende Zeitpunkt entscheiden darüber, ob der Kirschlorbeer dicht und gesund bleibt.

So wird der Schnitt ausgeführt Geschnitten wird knapp über einem Blattpaar oder einer schlafenden Knospe, und zwar in einem Winkel von etwa 45 Grad. Der Schnitt zeigt vom Strauch weg, damit Wasser abläuft und nicht in die Knospe läuft. Ein gerader Schnitt quer zum Trieb ist ein typischer Fehler: Er liegt waagerecht, das Wasser bleibt stehen und die Wunde fault. Ebenso falsch ist ein Schnitt weit über der Knospe. Der verbleibende Stummel stirbt ab und zieht Krankheiten an. Ein bis zwei Millimeter über dem Auge sind richtig.

Wer den Kirschlorbeer regelmäßig in Form halten will, kommt mit der Handschere ohnehin weiter. Für Triebe bis etwa fingerdick reicht eine Bypass-Schere, also ein Modell mit einer durchgehenden Klinge, die an einer Gegenklinge vorbeigleitet. Amboss-Scheren zerdrücken das Holz und sind nur für totes Geäst sinnvoll. Entscheidend ist die Schärfe: Eine stumpfe Schere reißt genauso wie ein Messer. Wer unsicher ist, prüft die Klinge an einem Stück Küchenpapier. Lässt es sich sauber durchtrennen, ist das Werkzeug bereit.

Ein Messer wirkt auf den ersten Blick praktisch: Es liegt gut in der Hand, ist schnell gezückt und macht optisch einen sauberen Eindruck. Beim Kirschlorbeer täuscht dieser Eindruck. Die Blätter sind ledrig, fest und von einer Wachsschicht überzogen. Ein Messer quetscht und reißt das Gewebe eher, als es zu trennen. Die Schnittstelle franst aus, wird braun und bietet Pilzen und Bakterien eine offene Eintrittspforte. Eine scharfe Handschere arbeitet dagegen mit zwei Klingen, die das Blatt- und Holzgewebe einklemmen und durchtrennen. Das Ergebnis ist eine glatte Wunde, die der Strauch schnell verschließen kann.

So setzt man die Schere richtig

Für dünne Äste bis etwa armdick reicht eine scharfe Astschere. Der Schnitt gelingt sauberer, wenn man den Ast von unten leicht einkerbt und dann von oben durchtrennt. So bricht kein Splitter in den Stamm. Bei stärkeren Ästen arbeitet man mit der Säge in drei Schritten: zuerst von unten einkerben, dann von oben weiter außen durchsägen, zuletzt den Rest am Astring abnehmen. Diese Reihenfolge verhindert, dass das Eigengewicht des Astes die Rinde am Stamm abreißt. Ein abgerissener Rindenstreifen ist eine offene Wunde, die kaum zu schließen ist.

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