Nach dem Schnitt braucht der Strauch Unterstützung. Eine dünne Schicht…
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Wer regelmäßig Licht und Luft in die Krone lässt und auf tragfähige, flach stehende Äste achtet, bekommt größere Früchte, weniger Krankheiten und einen Baum, der viele Jahre trägt. Der Schnitt ist Arbeit, aber eine, die sich jedes Jahr auszahlt. Fangen Sie bei jungen Bäumen an: Ein Erziehungsschnitt in den ersten Jahren erspart später mühsame Korrekturen.
Nach dem Schnitt braucht der Strauch Unterstützung. Eine dünne Schicht Kompost oder Laub um die Basis hilft beim Austrieb, ohne dass gedüngt werden muss. In trockenen Sommern sollte regelmäßig gewässert werden, damit die neuen Triebe kräftig heranwachsen. Wer diese Pflege mit dem Drittelschnitt über drei Jahre hinweg kombiniert, erhält einen Strauch, der wieder reich blüht und dabei seine natürliche Gestalt behält.
Tragfähige Äste entstehen nicht von selbst. Junge Triebe, die steil nach oben wachsen, bilden oft nur Holz und kaum Früchte. Man leitet sie auf flachere, waagerechte Äste um, indem man sie nach unten bindet oder auf einen seitlichen Konkurrenztrieb ableitet. Solche flacheren Äste tragen früher und stabiler. Ein häufiger Fehler ist, zu dicht am Stamm zu schneiden oder zu lange Stummel stehen zu lassen. Schneiden Sie dicht an der Astbasis, Raumteiler ohne Sichtschutz den Astring zu verletzen. Ein glatter Schnitt verheilt schneller als ein gequetschter.
When you have almost any issues about exactly where and tips on how to use umweltfreundliche Wandgestaltung, you are able to contact us at our own site. Für Hobbygärtner reicht in der Regel ein Schnitt pro Jahr nach der Ernte. Zusätzliche Korrekturen im Winter sind bei Kirschen tabu, weil die Wunden dann noch langsamer heilen. Nur bei akutem Befall durch Krankheiten oder abgebrochene Äste greift man sofort ein, unabhängig vom Kalender. Wer diese Regel beherzigt, hält den Kirschbaum gesund und sichert sich eine zuverlässige Ernte im nächsten Jahr.
Die Faustregel lautet: Pro Stock bleiben je nach Sorte und Erziehungsform zwischen acht und sechzehn Augen stehen. Bei schwacher Sorte und kräftigem Boden eher am oberen Rand, bei großbeerigen Sorten und magerem Boden am unteren. Entscheidend ist die Aufteilung: Ein bis zwei Zapfen mit je zwei bis drei Augen plus ein bis zwei Strecker mit vier bis sechs Augen. Wer nur einen langen Bogen mit zwölf Augen schneidet, bekommt viele kleine Trauben und eine verkahlt die Basis. Besser ist eine Mischung aus kurzen und langen Fruchtruten.
Luft und tragfähige Äste Luft im Kroneninneren ist ebenso wichtig wie Licht. Stehende Feuchtigkeit begünstigt Pilzkrankheiten wie Schorf oder Monilia. Ein gut belüfteter Baum trocknet nach Regen und Tau schneller ab. Deshalb schneidet man auch Äste, die eng beieinander stehen und die Luftzirkulation blockieren. Achten Sie darauf, dass die Schnittstellen nicht zu viele auf einmal sind: Ein starker Eingriff schwächt den Baum und öffnet Wunden, die nur langsam verheilen. Besser ist es, über mehrere Jahre hinweg eine lockere Krone aufzubauen.
Ein häufiger Fehler ist der Schnitt in die Blattmitte. Das Blatt stirbt ab, weil die Hälfte ohne Versorgung bleibt. Besser ist es, den gesamten Trieb bis zum nächsten gesunden Blattpaar zurückzunehmen. Bei jungen Pflanzen reicht es, die Spitzen einzukürzen. Bei älteren Hecken sollte man stärkere Äste mit einer Astschere vorschneiden und die Feinarbeit mit der Handschere erledigen. Das Messer hat hier nichts verloren, weil es keine Kontrolle über die Schnitttiefe erlaubt.
Ein ungeschnittener Obstbaum trägt anfangs oft reichlich, doch nach einigen Jahren wird die Krone so dicht, dass das Innere kaum noch Licht bekommt. Die Folge: Blätter und Knospen im Schatten sterben ab, die Früchte reifen nur noch außen und bleiben klein. Wer regelmäßig schneidet, hält den Baum gesund und die Ernte gleichmäßig. Der Schnitt ist kein Selbstzweck, sondern eine Maßnahme für Licht, Luft und stabile Äste.
Typische Fehler: zu viele Augen stehen lassen aus Angst vor Verlust, schwache Triebe mitzählen, Umweltfreundliche Wandgestaltung den Zapfen am alten Holz anschneiden statt am einjährigen Holz. Ein weiterer Fehler ist das Zählen nach Augen pro Laufmeter statt pro Stock. Bei dichter Pflanzung führt das zu völlig falschen Werten. Prüft nach dem Schnitt die Rutenstärke an der Spitze: Ist sie dünner als ein Bleistift, war der Behang zu hoch. Dann im nächsten Jahr zwei bis drei Augen weniger stehen lassen.
Beim Rebschnitt entscheidet nicht die Gesamtzahl der Augen über den Ertrag, sondern die Zahl der fruchtbaren Augen, die man stehen lässt. Ein Auge ist nur dann fruchtbar, wenn es an einem einjährigen Holz sitzt, das kräftig genug ist. Triebe mit einem Durchmesser unter etwa sechs Millimetern tragen meist keine gescheite Traube. Wer also blind alle Augen zählt, Energiesparendes Wohnen plant am Ende zu viel Ertrag ein und wundert sich über kleine Beeren und dünne Ruten. Zählen beginnt deshalb immer mit einer Handprobe am Stock: Rutenstärke prüfen, dann erst Augen zählen.
Der richtige Zeitpunkt für den Schnitt liegt in der Winterruhe, meist zwischen Januar und März, wenn keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind. Bei Kernobst wie Apfel und Birne kann man auch im Sommer leicht ausdünnen. Steinobst wie Kirsche oder Pflaume schneidet man besser im Frühjahr oder nach der Ernte, weil es sonst zu Gummifluss kommt. Ein typischer Fehler ist der Schnitt bei feuchter, kalter Witterung: Dann dringen Pilzsporen in die Wunden ein. Warten Sie auf einen trockenen, milden Tag.
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