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Umtopfen: Wurzelschock vermeiden oder Wurzelballen zerstören?

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작성자 Brittny
댓글 0건 조회 26회 작성일 26-09-13 01:28

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Die Matte wird passend zum Topf zugeschnitten. Miss den Durchmesser des Topfes an der Erdoberfläche. Schneide die Kokosmatte mit einer scharfen Schere oder einem Teppichmesser auf dieses Maß. Für runde Töpfe eignet sich ein Kreis, für eckige Formen ein entsprechendes Rechteck. Achte darauf, dass die Matte nicht über den Rand hinausragt, sonst kann sie abrutschen oder Wasser stauen.

Zum Abtrennen braucht man nur eine saubere Schere oder ein scharfes Messer. Desinfizieren lässt sich die Klinge mit Alkohol. Den Trieb, an dem der Ableger sitzt, hält man mit einer Hand fest und trennt mit der anderen den Kindel knapp unterhalb seines Wurzelansatzes ab. Wichtig: nicht am Blattschopf ziehen, sonst reißt man die zarten Wurzeln ein. Wer unsicher ist, schneidet den ganzen Trieb von der Mutterpflanze ab und trennt die Kindel danach einzeln ab. So bleibt die Mutterpflanze unverletzt und kann weiter austreiben.

bb68ffc9419362c3dda370a6a289842a.jpgTypische Fehler: Die Matte zu großzügig zuschneiden, sodass sie den Topfrand überlappt und Wasser daneben läuft. Oder die Matte einfach auflegen, ohne sie zu fixieren – Katzen können sie mit einer Pfote zur Seite schieben. Besser ist es, die Matte an mehreren Stellen mit kleinen Holzstäben oder Erdankern zu sichern, die du durch die Fasern in die Erde steckst. Auch das Gießen von oben ohne Vorsicht kann die Matte anheben. Prüfe außerdem regelmäßig, ob sich unter der Matte Schimmel bildet, besonders bei feuchter Erde und wenig Luftzirkulation.

Mechanisches Entfernen wirkt am besten, wenn die Tiere noch nicht ausgewachsen und ihre Panzer weich sind. Das ist im zeitigen Frühjahr der Fall, kurz bevor die ersten Larven schlüpfen, und noch einmal im Spätsommer, wenn die zweite Generation heranwächst. Wer Beleuchtung im Wohnzimmer Hochsommer bürstet, trägt nur die erwachsenen Tiere ab, während die Eier unter der Rinde unbeschädigt bleiben. Deshalb ist eine einmalige Aktion selten ausreichend: Planen Sie mindestens zwei, besser drei Durchgänge im Abstand von zwei bis drei Wochen ein. Zwischen den Durchgängen kontrollieren Sie die behandelten Stellen, indem Sie ein weißes Tuch unter den Stamm halten und leicht dagegenklopfen – fallen kleine braune Schildchen herunter, war die Entfernung nicht vollständig.

Ein häufiger Fehler ist das Abschneiden befallener Rinde. Das öffnet Pilzen und Bakterien die Tür. Ein anderer Fehler ist zu starker Druck mit dem Schaber. Die Rinde blutet dann und heilt schlecht. Manche entfernen nur die sichtbaren Läuse und übersehen die Larven in den Ritzen. Wer nach der Behandlung nicht nachkontrolliert, wundert sich nach zwei Wochen über einen neuen Befall.

Der neue Topf hat einen Durchmesser, der zwei bis vier Zentimeter größer ist als der alte. Zu große Töpfe halten Wasser, das die Wurzeln nicht erreichen, und begünstigen Fäulnis. Frisches Substrat wird locker eingefüllt, nicht festgedrückt. Die Pflanze sitzt anschließend genauso tief wie vorher – ein vergrabener Wurzelhals ist eine der häufigsten Ursachen für Absterben. Nach dem Einsetzen gießt man durchdringend, bis Wasser unten austritt, und stellt die Pflanze für einige Tage schattig und windgeschützt.

Nach dem Ablösen bleiben Wachsreste und Honigtau zurück. Diese Schicht schützt zurückgebliebene Larven. Wische den Stamm mit warmer Seifenlauge ab. Ein Esslöffel Kernseife auf einen Liter Wasser genügt. Spüle mit klarem Wasser nach. If you have any questions concerning in which and how to use auf dieser Seite, you can call us at our own web-page. Wiederhole die Behandlung alle sieben bis zehn Tage, bis keine neuen Schilde mehr sichtbar sind. Zwischen den Behandlungen kontrolliere die Unterseite der Blätter und die Triebspitzen, denn dort sitzen oft die nächsten Generationen.

Für die eigentliche Entfernung eignen sich drei Werkzeuge: eine feste Bürste mit kurzen Borsten, ein Kunststoffschaber mit stumpfer Kante und ein scharfer Wasserstrahl aus einem Gartenschlauch mit verstellbarer Düse. Arbeiten Sie immer vom Stamm zur Krone hin, nie umgekehrt, damit Sie keine Tiere in unbefallene Bereiche verschleppen. Setzen Sie die Bürste schräg an und ziehen Sie mit gleichmäßigem Druck in kurzen Bahnen über die Rinde. Bei alten, rissigen Stämmen brauchen Sie mehr Druck als bei glatter Jungrinde – hier ist Vorsicht geboten, damit Sie die Kambiumschicht nicht verletzen.

Schildläuse sitzen am Stamm oft so fest, dass man sie für Rindenstruktur hält. Wer mit dem Fingernagel schabt, drückt die Tiere in die Ritzen und verteilt ihre Eier. Der Befall wird dadurch nicht kleiner, sondern größer. Mechanische Entfernung funktioniert nur, wenn man die Läuse vorher aufweicht, Anleitung ihre Schilde zerstört und die Reste abträgt, ohne die Rinde zu verletzen.

In den ersten zwei Wochen wird nicht gedüngt. Das Salz belastet die frisch verletzten Wurzeln zusätzlich. Erst wenn neuer Austrieb sichtbar ist, kehrt man zur normalen Pflege zurück. Typische Fehler: zu früh düngen, direkt nach dem Umtopfen in die Sonne stellen, den Topf zu groß wählen, den Ballen zerren statt gleiten lassen. Wer diese Punkte vermeidet, braucht keinen Wurzelschock zu fürchten – die Pflanze wächst Raumteiler ohne Sichtschutz Unterbrechung weiter.

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