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Warum schneidet die Handschere den Kirschlorbeer sauberer als ein Mess…

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작성자 Royce
댓글 0건 조회 9회 작성일 26-09-13 05:53

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Schärfen mit Feile oder Schleifstein Zum Schärfen eignet sich eine Diamantfeile oder ein feiner Wasserstein. Die Klinge wird in einem Winkel von etwa 20 bis 25 Grad zur Schneidfase geführt. Entscheidend ist, nur die abgeschrägte Seite zu bearbeiten, nie die flache Rückseite. In gleichmäßigen Zügen vom Klingenansatz zur Spitze arbeiten, nicht hin und her rubbeln. Nach fünf bis zehn Zügen die andere Seite der Klinge prüfen. Ein Grat entsteht, wenn zu viel Material abgetragen wird. Diesen mit einem feinen Stein oder Lederriemen abziehen.

So wird der Schnitt ausgeführt Geschnitten wird knapp über einem Blattpaar oder einer schlafenden Knospe, und zwar in einem Winkel von etwa 45 Grad. Der Schnitt zeigt vom Strauch weg, damit Wasser abläuft und nicht in die Knospe läuft. Ein gerader Schnitt quer zum Trieb ist ein typischer Fehler: Er liegt waagerecht, das Wasser bleibt stehen und die Wunde fault. Ebenso falsch ist ein Schnitt weit über der Knospe. Der verbleibende Stummel stirbt ab und zieht Krankheiten an. Ein bis zwei Millimeter über dem Auge sind richtig.

hq720.jpgBevor geschärft wird, zerlegt man die Schere. Bei den meisten Modellen lässt sich die Klinge mit einem Schraubenschlüssel oder Inbusschlüssel abnehmen. Merken oder fotografieren, in welcher Reihenfolge Scheibe, Feder und Mutter sitzen. Die Einzelteile in warmem Seifenwasser von Harz und Pflanzensaft befreien, mit einer Bürste nachhelfen und gründlich trocknen. Harzrückstände setzen die Schneidleistung herab und lassen die Klinge schneller verschleißen.

Bei mehrblütigen Sorten, deren Knospen in Büscheln stehen, geht man anders vor. Hier schneidet man zunächst die verblühte Einzelblüte mit kurzem Stiel heraus, bis zur nächsten Verzweigung. Erst wenn das gesamte Büschel verblüht ist, wird der ganze Trieb bis zum nächsten kräftigen Auge unterhalb des Büschels entfernt. Wer jeden einzelnen Stiel bis weit nach unten zurückschneidet, verliert unnötig Substanz und verzögert den neuen Austrieb um Wochen.

Die Schnittstärke – also der Durchmesser des Holzes – verrät, wie viele Augen der Stock verträgt. Ein bleistiftdicker Trieb trägt problemlos fünf bis acht Augen. Sehr dünnes Holz unter fünf Millimeter sollte man nicht als Fruchtrute nehmen, hier bleibt besser ein kürzerer Zapfen mit zwei Augen. Umgekehrt gilt: Sehr fettes Holz treibt oft vegetativ und bringt wenig Trauben. In dem Fall reduziert man die Augenzahl und lässt den Stock über den Sommer kräftiger werden.

Wichtig ist, Wasserschosser nicht mit normalen Fruchttrieben zu verwechseln. Ein Wasserschosser wächst steil nach oben, hat große Blätter und bildet kaum Blütenknospen. Fruchttriebe wachsen flacher oder hängen leicht, haben kleinere Blätter und tragen Knospen. Wer beim Schnitt die falschen Triebe entfernt, nimmt dem Baum die Ernte des nächsten Jahres. Deshalb vor dem Schnitt die Triebe genau ansehen und den Unterschied zwischen steilem Wachstum und flacher Fruchtbildung prüfen.

Wer das Messer trotzdem nutzen will, sollte es nur für dünne, krautige Triebe verwenden. Für verholzte Zweige ist es das falsche Werkzeug. Die Handschere bleibt die bessere Wahl, weil sie sauber trennt, die Wunde klein hält und dem Strauch die Heilung erleichtert. Ein scharfes Werkzeug ersetzt dabei keine Technik: Der richtige Winkel, der richtige Abstand zur Knospe und der passende Zeitpunkt entscheiden darüber, ob der Kirschlorbeer dicht und gesund bleibt.

Ein häufiger Irrtum betrifft den Zeitpunkt. Kirschlorbeer verträgt einen Rückschnitt im Frühjahr nach der Blüte und noch einmal im Sommer. Im Spätherbst sollte die Schere ruhen, denn die Schnittstellen heilen dann kaum noch aus. Bei Hitze und Trockenheit ebenfalls nicht schneiden. Nach dem Schnitt den Strauch wässern, aber nicht düngen. Frischer Austrieb braucht keine zusätzliche Nährstoffe, sonst wächst der Kirschlorbeer unkontrolliert und wird anfällig für Frostschäden.

Nach dem Schärfen folgt das Einstellen. Die Klinge muss satt an der Gegenklinge anliegen, ohne zu klemmen. Zu locker: Der Schnitt wird unsauber und quetscht. Zu fest: http://Ossenberg.ch/ Die Schere lässt sich schwer öffnen und die Klingen reiben aufeinander. Die richtige Spannung lässt sich über die zentrale Schraube justieren. Eine Vierteldrehung reicht oft. Anschließend testen: Die Schere sollte einen dünnen Papierstreifen glatt durchtrennen, ohne ihn zu reißen.

Wer den Kirschlorbeer regelmäßig in Form halten will, kommt mit der Handschere ohnehin weiter. If you cherished this article therefore you would like to be given more info about hier weiterlesen please visit our own webpage. Für Triebe bis etwa fingerdick reicht eine Bypass-Schere, also ein Modell mit einer durchgehenden Klinge, die an einer Gegenklinge vorbeigleitet. Amboss-Scheren zerdrücken das Holz und sind nur für totes Geäst sinnvoll. Entscheidend ist die Schärfe: Eine stumpfe Schere reißt genauso wie ein Messer. Wer unsicher ist, prüft die Klinge an einem Stück Küchenpapier. Lässt es sich sauber durchtrennen, ist das Werkzeug bereit.

Typische Fehler sind zu grobes Schleifpapier, ein falscher Winkel und das Schärfen der flachen Klingenseite. Auch wer die Schere nach dem Schärfen nicht entgratet, macht den Schnitt schlechter als vorher. Ein weiterer Fehler: Die Schere nur ölen, Platzsparende Möbel aber nicht nachstellen. Öl schützt vor Rost, ersetzt aber keine korrekte Klingenjustage. Nach der Arbeit die Schere reinigen, trocken wischen und mit einem Tropfen Öl an der Schraube versehen.

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