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Warum Kindel der Grünlilie so leicht Wurzeln schlagen?

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작성자 Nila Kiefer
댓글 0건 조회 14회 작성일 26-09-13 01:51

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Ein weiterer typischer Fehler: Zu glauben, eine Drainageschicht aus Steinen reiche aus. Sie hilft nur, wenn das Gefäß ein Abflussloch hat. Ohne Loch staut sich das Wasser trotzdem, weil es nirgendwo hin kann. Die Steine nehmen etwas Volumen ein, aber die Kapillarkräfte ziehen das Wasser wieder nach oben ins Substrat. Die Wurzeln stehen dann dauerhaft im Nassen. Besser ist es, den Topf mit Loch zu wählen und den Untersetzer nach dem Gießen zu leeren.

Warum ein einzelnes Abflussloch selten ausreicht Viele Töpfe haben ein Loch in der Mitte. Das ist besser als nichts, aber es entwässert nur einen kleinen Bereich. Das Substrat speichert das Wasser wie ein Schwamm, und die Kapillarkräfte halten es in den seitlichen und unteren Zonen fest. Bei dichter Erde oder einem tiefen Topf dauert es Stunden, bis das Wasser durchgesickert ist. In dieser Zeit stehen die unteren Wurzeln bereits im Wasser. Besser sind mehrere Löcher am Rand und eine Drainageschicht aus grobem Material, die das Wasser schnell nach unten leitet.

Wenn mehrere Ursachen zusammenkommen, hilft nur Ausschluss. Prüfe zuerst die Erde auf Feuchtigkeit, dann den Standort auf Zugluft, dann die Blattunterseite auf Schädlinge, und erst zuletzt den Nährstoffbedarf. Neue Blätter sind der beste Indikator: Treiben sie gesund und grün aus, war die Maßnahme richtig. Bleiben sie gelb, Wohnungstipps liegt die Ursache tiefer, meist im Wurzelbereich.

Trauermücken tauchen fast immer dann auf, siehe hier wenn die Erde dauerhaft feucht bleibt. Die adulten Tiere selbst schaden der Pflanze nicht, sie sind nur lästig. Die eigentliche Gefahr sitzt im Substrat: Die Larven fressen feine Wurzeln und junges Gewebe. Bei empfindlichen Stecklingen oder Sämlingen kann das innerhalb weniger Tage zum Absterben führen. Wer das Problem versteht, kann es gezielt angehen, statt nur die fliegenden Tiere zu bekämpfen.

Gegen die Larven im Substrat wirken nützliche Fadenwürmer der Art Steinernema feltiae. Sie werden in Wasser angerührt und mit der Gießkanne ausgebracht. Wichtig ist, die Erde vorher leicht anzufeuchten und die Behandlung bei etwa 15 bis 25 Grad durchzuführen, weil die Nematoden bei Kälte oder Hitze kaum arbeiten. Zwei bis drei Anwendungen im Abstand von etwa einer Woche erhöhen die Trefferquote. Wer Gelbtafeln aufstellt, fängt nur die adulten Tiere und unterbricht damit den Vermehrungszyklus, beseitigt aber nicht die Larven.

Zum Abnehmen brauchen Sie nichts weiter als eine saubere Schere oder ein scharfes Messer. Desinfizieren Sie die Klinge vorher mit etwas Alkohol, um Pilzinfektionen zu vermeiden. Trennen Sie den Kindel mit einem glatten Schnitt von dem Ausläufer, etwa einen Zentimeter unterhalb der kleinen Wurzeln. Der Ausläufer selbst kann an der Mutterpflanze bleiben – er treibt oft noch weitere Kindel aus. Falls der Kindel schon viele Luftwurzeln hat, können Sie ihn vorsichtig mit den Fingern abknipsen, Raumteiler ohne Sichtschutz die Mutterpflanze zu verletzen.

Was hilft wirklich gegen die Larven? Der wirksamste Schritt ist, die oberste Erdschicht zwei bis drei Zentimeter tief abzutragen und durch trockenes, grobkörniges Material zu ersetzen. Sand, Perlite oder Blähton funktionieren, weil sie schnell abtrocknen und die Eiablage erschweren. Danach gießt man seltener, aber durchdringend, und entfernt Wasser aus dem Untersetzer nach etwa 15 Minuten. Trockenstress für die Pflanze ist dabei nicht nötig, eine kurze Trockenphase der Oberfläche reicht.

Ein häufiger Fehler ist die Annahme, eine Schicht Kies oder Blähton am Topfboden ersetze ein Abflussloch. Das tut sie nicht. Diese Schicht schafft einen Hohlraum, in dem das Wasser steht, und hebt die eigentliche Erde nur an. Ohne Loch kann das Wasser nirgendwohin. If you have any queries with regards to where and how to use Ardenneweb.eu, you can get in touch with us at the web-page. Die Drainageschicht wirkt sogar kontraproduktiv, weil sie die kapillare Verbindung zum Substrat unterbricht und die untere Erdschicht dauerhaft nass bleibt. Wer sie dennoch verwendet, sollte den Topf unbedingt mit Löchern versehen.

Die Ursache liegt meist in zu häufigen Wassergaben und verdichteter Erde. Trauermücken legen ihre Eier bevorzugt in feuchte, organisch reiche Substrate. Torfhaltige Mischungen, frisch umgetopfte Pflanzen und Untersetzer, in denen Wasser stehen bleibt, sind typische Brutstätten. Auch gekaufte Erde kann bereits Larven enthalten. Ein weiterer Fehler ist, die Oberfläche ständig feucht zu halten, weil man glaubt, das helfe gegen die Plage. Das Gegenteil ist der Fall.

Nach etwa zwei bis drei Wochen zeigen sich neue Blätter – ein Zeichen, dass der Kindel angewachsen ist. Jetzt können Sie die Wassergaben etwas reduzieren und die Pflanze langsam an normale Zimmerbedingungen gewöhnen. Düngen ist im ersten Monat nicht nötig, die Erde enthält genug Nährstoffe. Umtopfen in ein größeres Gefäß ist erst sinnvoll, wenn die Wurzeln den Topf durchdringen. Ein weiterer typischer Fehler: die Kindel zu tief einpflanzen. Der Blattansatz muss frei liegen, sonst fault er. Mit etwas Geduld haben Sie bald viele neue Grünlilien – ideal zum Verschenken oder für weitere Fensterbänke.

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