Warum Kindel der Grünlilie so leicht Wurzeln schlagen?
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작성자 Lavonne 작성일 26-09-13 02:08 조회 7 댓글 0본문
Als Faustregel gilt: In normalen Wohnräumen reicht es, alle zwei bis drei Wochen zu reinigen. Steht die Pflanze an einer stark befahrenen Straße, in der Küche oder in der Nähe einer Heizung, wird der Belag schneller dick – dann ist alle sieben bis zehn Tage sinnvoll. Im Winter, wenn wenig gelüftet wird und die Luft trocken ist, sammelt sich mehr Staub an. Im Sommer, bei offenen Fenstern, kommen Pollen hinzu. Prüfen Sie einfach mit dem Finger: Bleibt ein grauer Film haften, ist es Zeit.
Weiße, watteartige Klumpen in den Blattachseln, an Triebspitzen oder entlang der Blattadern sind kein Schimmel und kein Kalk. Es handelt sich fast immer um Wollläuse, genauer um Schmierläuse aus der Familie der Pseudococcidae. Die Tiere sondern einen weißlichen Wachsfilm ab, der sie vor Feuchtigkeit schützt und wie kleine Baumwollflocken aussieht. Wer die Kolonie früh erkennt, kann sie mit Hausmitteln eindämmen. Wer zu lange wartet, riskiert, dass die Läuse von Pflanze zu Pflanze wandern und die Wurzeln befallen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Kindel abzunehmen? Die Kindel sollten groß genug sein, um selbstständig zu überleben. Ein guter Anhaltspunkt: Sie haben mindestens vier bis fünf kräftige Blätter und erste kleine Wurzeln an der Unterseite. Warten Sie, bis die Wurzeln etwa einen halben bis einen Zentimeter lang sind. Wer zu früh abtrennt, riskiert, dass die Jungpflanze vertrocknet, bevor sie eigenes Wurzelwerk bildet. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr oder der Sommer, wenn die Mutterpflanze ohnehin kräftig wächst. Dann haben die Kindel genug Energie für den Neustart.
Wer diese wenigen Regeln befolgt, hat eine Pflanze, die Jahrzehnte alt werden kann und selbst einen dreiwöchigen Urlaub ohne Betreuung übersteht. Die Glücksfeder verzeiht Vergessen, nicht Fürsorge. Wer sie in Ruhe lässt, wird mit neuen Blättern belohnt.
Nach etwa zwei bis drei Wochen zeigen sich neue Blätter – ein Zeichen, dass der Kindel angewachsen ist. Jetzt können Sie die Wassergaben etwas reduzieren und die Pflanze langsam an normale Zimmerbedingungen gewöhnen. Düngen ist Beleuchtung im Wohnzimmer ersten Monat nicht nötig, die Erde enthält genug Nährstoffe. Umtopfen in ein größeres Gefäß ist erst sinnvoll, wenn die Wurzeln den Topf durchdringen. Ein weiterer typischer Fehler: hier gibt es mehr die Kindel zu tief einpflanzen. Der Blattansatz muss frei liegen, sonst fault er. Mit etwas Geduld haben Sie bald viele neue Grünlilien – ideal zum Verschenken oder für weitere Fensterbänke.
Umtopfen sollte man im Frühjahr, wenn die Wurzeln aus dem Topf wachsen oder das Substrat verdichtet ist. Ein Topf, der nur eine Nummer größer ist, reicht aus. Zu große Gefäße halten Wasser zu lange und begünstigen Wurzelfäule. Gedüngt wird in der Wachstumsphase von März bis September, aber schwächer dosiert als bei Pflanzen am hellen Fenster. Im Winter wird die Düngung ganz eingestellt.
Ein zweites Anzeichen ist die Wasseraufnahme. Gießt man die Pflanze, läuft das Wasser oft sofort unten heraus, obwohl die Erde noch feucht ist. Das liegt daran, dass die Wurzeln den Topfinnenraum fast vollständig ausfüllen und kaum noch Substrat vorhanden ist, das Wasser speichern könnte. Gleichzeitig kann die Erde in der Mitte des Ballens trocken bleiben, während die Randbereiche bereits durchnässt sind. Wer regelmäßig gießt und trotzdem Welkeerscheinungen sieht, sollte den Topfboden genau prüfen.
Wer nur einzelne Blattachseln abtupft, übersieht oft die versteckten Nester. Wollläuse sitzen gern dort, wo Blatt und Stängel zusammenlaufen, unter Blatträndern und in den Triebspitzen. Deshalb die Pflanze vollständig kontrollieren, auch die Blattunterseiten und den Topfrand. Ein zweiter Durchgang nach zwei bis drei Tagen ist Pflicht, weil aus den Eiern neue Larven schlüpfen.
Grünlilien bilden an langen Ausläufern kleine Tochterpflanzen, sogenannte Kindel. Diese Kindel sind bereits vollständige Miniaturpflanzen mit eigenen Blättern und oft schon kleinen Luftwurzeln. Sie eignen sich perfekt für die Vermehrung, weil sie nicht erst aus Samen gezogen werden müssen und meist ohne große Pflege anwachsen. Wer zum ersten Mal eine Pflanze vermehrt, findet hier den einfachsten Einstieg.
Zum Abnehmen brauchen Sie nichts weiter als eine saubere Schere oder ein scharfes Messer. Desinfizieren Sie die Klinge vorher mit etwas Alkohol, um Pilzinfektionen zu vermeiden. Trennen Sie den Kindel mit einem glatten Schnitt von dem Ausläufer, etwa einen Zentimeter unterhalb der kleinen Wurzeln. Der Ausläufer selbst kann an der Mutterpflanze bleiben – er treibt oft noch weitere Kindel aus. Falls der Kindel schon viele Luftwurzeln hat, können Sie ihn vorsichtig mit den Fingern abknipsen, ohne die Mutterpflanze zu verletzen.
Setzen Sie den Kindel in einen kleinen Topf mit lockerer, gut durchlässiger Erde. Ein Gemisch aus Blumenerde und etwas Sand oder Perlite eignet sich gut. Drücken Sie die Erde leicht an, sodass die Wurzeln Kontakt haben, aber verdecken Sie nicht die Blätter. Gießen Sie vorsichtig an – die Erde sollte feucht sein, aber nicht nass. Stellen Sie den Topf an einen warmen, hellen Platz ohne direkte Mittagssonne. In den ersten zwei Wochen halten Sie die Erde gleichmäßig feucht; Staunässe ist der häufigste Fehler und lässt die jungen Wurzeln faulen.
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